Neues Cover für “Der Zauber der Sterne”

Mit Büchern Geld zu verdienen ist als unbekannte Autorin ja nicht immer so einfach. Da liegt es nahe, an allen Ecken und Katen Geld zu sparen, wo man kann.

Ich dachte mir daher: So schwer kann das mit dem Cover doch nicht sein. Denn an der Uni habe ich in meinem Nebenfach gelernt, mit den Grundfunktionen von Photoshop umzugehen und wie ein gutes Cover aussehen müsste, weiß ich ja.

Prinzipiell.

Aber irgendwie scheint es mit den Covern zu sein, wie mit Songs. Denn in meinem Kopf kann ich perfekt singen. Wirklich! Aber wenn ich dann den Mund aufmache, klingt das Ganze dann eher … sagen wir mal kläglich. 🙈

Trotzdem wollte ich es unbedingt versuchen. Nach tagelanger Arbeit ist das hier herausgekommen:

Damit habe ich das Buch dann auch veröffentlicht. Letztendlich lief mir sowieso die Zeit weg, denn neben dem Buchbaby war auch ein echtes Baby unterwegs und ich wollte die Veröffentlichung unbedingt vorher abgehakt haben.

Auf Jugendbuchcovern wird nicht gelächelt

Ein Buchkenner meines Vertrauens sagte mir dann jedoch, dass lächelnde Gesichter im Young Adult Bereich nicht gut laufen. Ein Blick in die Amazon-Charts bestätigt das. Erst herrscht vorwiegend Ernsthaftigkeit. Und da das Buch zwar stellenweise lustig ist, aber auch sehr ernste Themen behandelt, habe ich mich entschieden, das Cover zu wechseln.

Rausgekommen ist das hier:

Das Ziel war erreicht und ich hatte nun mein ernsthaftes Covergirl mit roten Locken. Ihr glaubt nicht, wie viele Stunden ich in Bilddatenbanken verbracht habe, um ein passendes Mädchen zu finden. Allerdings kamen mit dem neuen Cover auch neue Probleme: Es sah nun verdammt stark nach Fantasy aus. Und besonders im Amazon-Store kam das Selbstgemachte ziemlich zum Vorschein. Ich hatte mich daher bereits damit abgefunden, es nach einigen Wochen wieder zurück zu ändern.

 

Dann geschah etwas vollkommen Unerwartetes.

 

Ich surfte nichtsahnend durch die Seiten verschiedener Coverdesigner auf der Suche nach einem Cover für meinen Sammelband. Und dann sah ich es. Das perfekte Cover für dieses Buch. Matt und Vicky – genau, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Und da lag eine unverkennbare Sehnsucht und Unsicherheit zwischen den beiden – perfekt!

Gut, das Mädchen hat keine Locken, aber sowas lässt sich durch die Erwähnung eines Glätteisens leicht beheben. Wozu bin ich schließlich Self Publisherin?

Also, habe ich Laura Newman eine Nachricht geschrieben und gefragt, ob das Premade auch mit einem etwas längeren Titel funktionieren würde … Und hier ist das Ergebnis:

Ihr werdet sicherlich nachvollziehen können, dass ich dieses Cover einfach haben musste. Noch heute könnte ich jedes Mal vor Entzückung in die Hände klatschen, wenn ich es anschaue.

Und das Beste ist, dass Laura sogar gefilmt hat, wie sie es erstellt hat:

 

Schon beeindruckend, oder? Unglaublich, was sie alles mit den Übergängen, Gradiationskurven und Texturen gemacht hat. Keine Wunder, dass ich das nicht hinbekommen habe.

Es war also ein weiter Weg zu diesem Cover – dafür bin ich nun aber auch mehr als zufrieden!

Vorheriger Beitrag
So wird dein Buch zum Pageturner
Nächster Beitrag
Das ultimative Selbst-Lektorat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld, wenn du einen Kommentar hinterlassen willst.

*

Ich bin einverstanden.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü