Das Glitzern des Glücks – Neustart für die Liebe.

Wenn er sie anlächelt, fühlt es sich an, als würde sie innerlich glitzern. Wenn sie zusammen sind, vergessen sie Raum und Zeit. Peter und Cassie sind im siebten Himmel, nachdem sie in »Das Glitzern des Glücks« endlich zusammen gefunden haben.
Acht Jahre später ist ihr Glück durch ihrer Tochter Emily vollkommen.
Alles wäre perfekt.
Wenn da nicht diese eine dumme Sache passiert wäre.
Wenn die Tür zum Keller mit der Zeitreisemaschine nicht offen gestanden hätte.
Wenn Emily nicht versucht hätte, dort verstecken zu spielen.
Wenn sie nicht aus Versehen in der Vergangenheit gereist wäre und aus Versehen verhindert hätte, dass Peter und Cassie sich kennen lernen.

Werden die beiden auch ohne Cassies Selbstfindungstrip in der Vergangenheit zusammen finden?

Ein Forscher, der sich binnen kürzester Zeit das Flirten lernen muss, eine Frau, die erkennen muss, wohin sie gehört. »Neustart für die Liebe« bietet Lesevergnügen, voller lustiger, emotionaler und romantischer Momente. Ideal für Fans von »Das Glitzern des Glücks«.

Leseprobe zur Sequel:

Ach da war Fräulein Regenbogen! Emily stürmte auf ihre Puppe mit dem bunt gestreiften Kleid zu, die in der Mitte der großen Eingangshalle lag. Doch während sie sich bückte, ließ etwas sie innehalten.

Die Tür.

Die unscheinbare Holztür, die in den Keller führte und von dem Papa gesagt hatte, sie solle dort niemals alleine hingehen.
Seit dem wollte sie ihn unbedingt sehen.
Und nun stand die Tür offen.
In kleinen Schritten, Fräulein Regenbogen fest an sich gedrückt, ging sie darauf zu.
»Hallo?«, fragte sie mit schüchterner Stimme in die Dunkelheit.

Keine Antwort.

Die Tür quietschte in den Angeln, als sie sie weiter öffnete. »Ist da jemand?« Die Stufen der hölzernen Treppe machten ein komisches Geräusch und im Nu war sie unten angekommen.
»Papa?«, fragte sie vorsichtig.

Es blieb still.

Sie öffnete die Tür links von ihr und sah sich mit großen Augen um. Da war ganz viel Essen und Papas altes Rennrad. Aber sonst war es ziemlich langweilig.
Sie kehrte in den Flur zurück, lief bis zum Ende und öffnete die nächste Tür.
In diesem Raum standen viele Tische, die lustigerweise mit Tüchern bedeckt waren unter denen sich unförmige Dinge abzeichneten.

»Wir spielen verstecken!«, rief sie Frau Regenbogen begeistert zu, ließ sie in der Mitte des Raumes liegen und krabbelte unter einen Tisch. Dort zählte sie bis zehn.
Sie wartete ein bisschen, aber irgendwann wurde das langweilig und sie krabbelte durch ein weißes Laken zum nächsten Tisch. Es kitzelte, als der Stoff ihren Kopf streifte. Dann entdeckte sie am anderen Ende des Raumes eine Kiste voll spannender Sachen. Bücher, Becher, komische Dinge, deren Name sie nicht kannte und dazwischen etwas ganz Besonderes. Graue Ohren. Aus Stoff. Sie zog daran und quietschte vergnügt, als die seltsamen Dinge klappernd den Weg frei gaben und sie einen langen niedlichen Stoffhasen in der Hand hielt. Wie war etwas so Wunderbares hierher gekommen? Den würde sie mit nach oben nehmen. Das war ab jetzt ihr geheimer Schatz! Wieso durfte sie denn nicht hierher, wenn es hier doch so tolle Sachen gab?

»Emily?«
Sie hörte Papas Stimme, der aber irgendwie anders klang.
»Wo bist du denn, kleine Maus? Spielst du etwa wieder verstecken?«
Verstecken? Papa wollte Verstecken spielen? Dann musste sie sofort etwas finden. Ein supergutes Versteck, denn Papa fand sie immer viel zu schnell und dann war das Spiel schon vorbei.

Sie hörte das lustige Geräusch, das die Treppenstufen vorhin gemacht hatten und sah sich hastig um. Da war ein komisches Ding, wo die Bettlaken besonders tief hingen. Das war gut!
Sie lief darauf zu und krabbelte darunter. Auch unter den Laken hatte sie keine Ahnung, was es war. Auf jeden Fall kein Tisch, dafür war es zu groß. Es war grau und hatte allerlei bunte Knöpfe.

»Mäuschen sag mal Piep!«, rief Papa jetzt und Emily flüsterte »Piep« und kicherte.
Er rief sie immer wieder. Ein so gutes Versteck hatte sie noch nie gefunden. Irgendwann wurde seine Stimme wieder leiser.
Und ihr langweilig.

Sie sah auf die bunten Knöpfe, die ein wenig aussahen wie Smarties. Aber da war einer, der besonders groß war. Und rot. So, wie diese Liebesäpfel, die es ein Mal im Jahr auf der Herbstkirmes in Southcranton gab. An den Ständen voller Köstlichkeiten, die so herrlich dufteten zwischen den bunten Karussells mit den wilden Lichtern und den verlockenden Losbuden, wo sie jedes Jahr versuchte, einen dieser riesigen Teddybären zu gewinnen und Mama immer Riesenrad fahren wollte, weil sie das so sehr liebte. Sie durfte sich immer ein paar Süßigkeiten aussuchen. Am liebsten würde Emily immer nur Zuckerwatte, Lutschstangen und bunte Waffeln nehmen, aber Mama mochte es, wenn sie einen dieser dunkelroten Liebesäpfel nahm, da sie dann wenigstens eine Sache hatte, die ein kleines bisschen gesund war.

Und jetzt war da dieser Liebesapfel-Knopf. Ob er auch ein kleines bisschen gesund war?
Sie drückte drauf.
Sofort fingen einige der bunten Knöpfe an zu leuchten. Emily gluckste. Das war ja wirklich so, wie auf der Kirmes.
Plötzlich kam eine Frauenstimme. Aus dem nichts.

Zehn, neun.

Emily sah sich suchend um, konnte aber niemanden entdecken.

Acht, sieben.

Sie war sich sicher, diese Stimme noch nie gehört zu haben. Sie klang wie ein Roboter.

Sechs, fünf, vier.

»Papa?«, rief sie verunsichert und auch etwas ängstlich.

Drei.

Plötzlich wurde es hell und das Tuch weggerissen. Da war Papa. Aber er sah ganz ungewohnt aus. Seine Augen waren weit aufgerissen.

Zwei.

»Emily, komm sofort hierher«, rief er in dieser Stimme, von der sie wusste, dass sie sofort tun musste, was er verlangte.
Doch irgendwie konnte sie sich nicht bewegen. Sie riss den Mund auf, wollte schreien. Aber die Maschine sagte:

Eins.

Und dann wurde alles schwarz.

 

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