3 Wege, um die passende Stimmung zu schaffen

Die Stimmung beeinflusst die Figuren und deren Handlungen. Das komplette Gesamtbild. Über die Papierseiten deines Romans hinweg hat die Stimmung Einfluss auf deine Leser. Klar, jeder fasst eine Geschichte anders auf und ist emotional auf unterschiedlichstes Weise davon betroffen. Jeder malt sich sein eigenes Bild aus den Worten, die du schreibst. Dennoch hast du die Möglichkeit deine Leser in die Stimmungsrichtung zu lenken, die du dir als Autor wünschst. Hier sind drei Wege, um eine bestimmte Atmosphäre in deinem Roman zu schaffen:

Musik als Stimmungsbarometer

Die erste sehr beliebte Inspirationsquelle ist Musik! Du kennst es wahrscheinlich, wenn unbeschwerte Musik gespielt wird und du dich sofort besser fühlst. Oder wenn traurige Melodien dich in einen Bann ziehen und du von einer plötzlichen Gefühlswelle überrollt wirst. Ja, der Effekt von Musik ist einzigartig. Deswegen solltest du sie für dich nutzen! Erstelle eine Playlist, die deine Story begleitet. Songs, welche die Stimmung der jeweiligen Szene einfangen. Höre die Musik vorher oder sogar während du schreibst und versuche dich vor ihr beeinflussen zu lassen. Im besten Fall wird sich der Stil der Musik und die Emotionen der Songtexte in deinen Worten widerspiegeln.

➔ Welchen Musikstil würdest du den Bildern beifügen, um die Stimmung zu verdeutlichen?

Das Spiel mit den Farben

Deine Worte bilden den Rahmen, in dem die Leser sich fortbewegen. Durch deine Beschreibungen sammeln sie Eindrücke in der Welt, die du erschaffen hast. Umso mehr deine Leser von der Umgebung erfahren, umso leichter formt sich ein Bild in ihren Köpfen. Damit dieses Ziel erreicht wird, können Farben helfen. Sie haben die Fähigkeit einen Zustand symbolisch darzustellen. So ist beispielsweise Schwarz die Farbe der Trauer und Grün, die des Glückes. Dennoch kannst du die Farbpalette auch anders für deine Erzählung nutzen. Beispielsweise die Unterteilung in kühle und warme Farbentöne. Farben, wie Blau- und Grautöne können Distanz und Kühle signalisieren. Wohingegen warme Farben, wir Orange- und Brauntöne in der Lage sind ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit zu vermitteln. Mit dieser Methode hast du die Möglichkeit zu zeigen, wie die Figuren des Romans die Welt, in der sie leben, sehen und wahrnehmen.

Beschreibung der Architektur

Wir konnten bereits feststellen, dass Beobachtungen wichtig sind, um eine fiktive Welt real erscheinen zu lassen. Je mehr Details offenbart werden, desto realer wirken die Figuren und die Welt, die dargestellt wird. Skizziere die Umgebung mit Hilfe von Worten. Egal ob dein Roman der Realität entspricht oder eine Utopie/Dystopie darstellt. Es sollte ein grundlegendes Konzept geben. Das kann sich zum Beispiel in der Architektur widerspiegeln. Diese kann vieles über die Stimmung deines Romans aussagen.

Betrachten wir diese zwei Filmbeispiele Harry Potter & Gattaca:

Harry Potter: Die Welt der Zauberer. Sie soll magisch und geheimnisvoll erscheinen. Hauptschauplatz ist Hogwarts, die Schule der jungen Zauberer. Die große mittelalterliche Burg wirkt urig und rustikal, aber auch traditionell und prachtvoll. Für Harry Potter ist sie die neue Heimat, die Wärme ausstrahlt. Hogwarts übermittelt eine mystische Stimmung, die zur Fantasy-Welt passt.

Gattaca: Die Zeit der Gen-Manipulation und des Fortschritts. Eine Zukunft in der sich die Welt zu einer modernen Hochleistungsgesellschaft entwickelt. Der Schauplatz, das Raumfahrtunternehmen Gattaca ist im Vergleich zu Hogwarts minimalistisch, unwohnlich und makellos. Die futuristischen Bauwerke wirken steril und kühl. Aber warum? Die Hauptperson Vincent Freeman, dem es wegen seiner natürlichen Gene verboten ist Astronaut zu werden, stellt sich gegen das Gesetz. Gattaca ist somit ein Ort der Gefahr für den Protagonisten, dessen Geheimnis jede Sekunde aufgedeckt werden kann. Die Architektur zeigt die gewünschte Disziplin innerhalb der Gesellschaft und strahlt die Perfektion aus, die gleichzeitig von den Menschen erwartet wird.

Wenn man die Szenen und die Umgebung beschreibt, wird schnell klar, dass sie zur Handlung passen und eine bestimmte Stimmung untermalen. Hierbei helfen dir Adjektiv-Mindmaps. Mache eine kurze Brainstorming – Session und schreibe alle Adjektive auf, welche die Stimmung deiner Geschichte beschreiben.

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