17 Wege, um Ideen zu entwickeln!

Dir fehlen gerade Inspirationen für dein Buch und du brauchst ein paar Anregungen, wie du neue Ideen entwickeln kannst? Dann probiere doch mal diese Tricks aus. 

Lied-Texte übersetzen 

Suche dir zwei bis drei deiner Lieblingslieder und die passenden Übersetzungen heraus. Lies sie aufmerksam durch und mache dir Gedanken über ihren tieferen Sinn. Es regt die Kreativität an und lässt dich sogar über den Horizont hinaus blicken. 

Traum-Tagebuch führen

Was hältst du davon, mal ein Traum-Tagebuch zu führen? Klingt am Anfang wahrscheinlich etwas komisch, aber es kann tatsächlich helfen, wenn du beginnst dir jeden Morgen ein paar Notizen über deinen letzten Traum zu machen. Nutze diese Notizen, um ein Setting aufzubauen oder verschiedene Szenen zu gestallten. 

Pinterest als “Die Quelle”

Pinterest ist einer der besten Ideen-Lieferanten. Ich könnte den ganzen Tag dort verbringen und ganz viele Bilder sammeln. Es können Bilder von Personen, von Szenen oder von Orten sein. Erstell dir deine eigene Pinnwand zu deinem Buch und lasse dir mit Hilfe eines kleinen Suchbegriffs bei Pinterest unendlich viele Inspirationen liefern. Halte sie alle in deiner persönlichen Pinnwand fest.

Hier ein kleines Beispiel, wie so eine Pinnwand aussehen könnte: https://www.pinterest.de/SerenaAvanlea/zeit-der-wilden-rosen-ein-familiengeheimnis-roman-/

Inspiration durch Freunde

Was hältst du davon gemeinsam mit deinem Freund oder deiner Freundin ein Buch zu schreiben? Kapitel für Kapitel wechselt ihr euch ab. Bei dieser Methode bekommt ihr schnell neue Inspiration durch den Anderen. Natürlich habt ihr unterschiedliche Vorstellungen, wie die Handlung aussehen soll, aber das macht es gerade spannend. Die Geschichte könnte eine komplette andere Richtung einschlagen, als ihr erwartet! Außerdem könnte das gemeinsame Schreiben und Teilen von Ideen eure Freundschaft stärken.

Lieblingsbuch

Bücher können ebenfalls viele Ideen bringen. Wie wäre es, wenn du deine eigene, individuelle Version von deinem Lieblingsbuch schreibst. Vielleicht hast du eine bessere Idee für das Ende oder hast für mache Charaktere andere Pläne gehabt. Das könntest du alles nutzten, um deinem Lieblingsbuch eine vollkommen andere Wendung zu geben. Oder vielleicht schreibst du eine kleine Fortsetzung oder Kurzgeschichte dazu. Dir stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung und bringen jede Menge neue Ideen. Der nächste Weg um Ideen zu finden, knüpft an dieser Methode an, aber kann nochmal eine etwas andere Inspirationsquelle darstellen.

Nebenhandlung weiterführen

Hattest du schonmal das Gefühl, dass ein Buch einen interessanten Nebencharakter hatte, aber das sie nie die Beachtung bekommen hat, die du dir gewünscht hast? Du willst mehr über sie erfahren: Die Backstory oder vielleicht was noch mit dieser Figur passiert? Warum machst du das nicht selber? Natürlich musst du darauf achten, dass du nicht alles eins zu eins kopierst, sondern die Figur etwas abänderst. Du kannst die Eigenschaften oder Erlebnisse, die diese Figur für dich interessant macht, behalten und weiter entwickeln.

Kreative Ideen unter Druck sammeln

Ein weiteres vielversprechendes Mittel, um Ideen zu sammeln, ist sich ein Zeitlimit für die Ideensuche zu setzten. Zum Beispiel einen Zeitrahmen von zwei Minuten, in denen man mindestens 60 Buchideen aufschreibt. Überraschenderweise braucht unser Gehirn manchmal Druck und einen Ansporn, um gute Ideen zu entwickeln.

Durchstöbere dein E-mail Postfach

Manchmal verstecken sich Ideen, wo man am wenigsten mitrechnet. Wie wäre es zum Beispiel mit deinem Email Postfach? Besuche deinen Spam-Ordner, überlege dir ein Zahl z.B acht und schau dir den Emailinhalt, den Betreff und den Absender der achten Email genau an. Versuche mit diesen Informationen eine Geschichte zu entwickeln!

Zeitungsartikel

Bei dieser Methode kannst du ähnlich vorgehen, wie bei der Emailmethode. Nur hast du hier mehr Informationen, die schon ein Geschehen erzählen. Deswegen ist es wichtig, sobald du dir einen beliebigen Artikel aussuchst, eine Besonderheit hinzuzufügen oder ein Merkmal auszutauschen. Zum Beispiel: Wo es spielt? In einer Unterwasserwelt oder in einer Welt mit übernatürlichen Kräften? Hat die Pandemie eine ganz andere Auswirkung? Vielleicht lässt sie Menschen ihre Gefühle vergessen?

Tipp: Nimm dir nicht nur die Schlagzeile vor. Erkunde Artikel, die am Rand stehen! Manchmal verbergen sich dort die interessantesten Stories!

Mythen und Legenden

Mythen und Legenden können ebenfalls eine Inspirationsquelle darstellen. Sie bewegen die Menschheit schon seit Jahrhunderten und nirgendwo gibt es größere Dramen. Du kannst dich über internationale Mythen und Legenden informieren und daraus neue, für dich interessante Versionen schreiben. Oder recherchiere über die lokale Geschichte deiner Stadt, und beginne diese umzuschreiben. Das kann jede Menge neue Denkanstöße geben, um kreativ zu sein und neue Ideen zu entwickeln. 

Schöne Dinge als Inspiration

Erstelle eine Liste mit Dingen, die dich glücklich machen oder die du besonders schön findest. Das können auch Ereignisse sein oder der schönste Tag deines Lebens. Nun schreibe genau das Gegenteil daneben oder in Falle deines schönsten Tages, was hätte passieren müssen, damit es der schlimmste deines Lebens wird. Du kannst deiner Fantasie freien Lauf lassen! Das sind deine Anhaltspunkte mit der du deine Geschichte beginnen kannst. Ein Vorteil ist, dass du dich besser hineinversetzen kannst. Du weist, welche Gefühle beim Schönen aufkommen und bist in der Lage dich in das Gegenteil hineinzuversetzen.

Märchen neu erfinden

Hast du ein Lieblingsmärchen? Wie wär es, wenn du dieses Märchen komplett neu erfindest? Oder überlegst, was nach dem Happy End geschehen könnte? Vielleicht ist das Märchen viel zu früh beendet worden? War Gretel wirklich ein gutes Kind? Immerhin hat sie eine alte, schwache Dame in den Ofen geschubst…

Märchen sind nicht umsonst heute noch präsent und bieten immer noch viel Material für die heutige Buch- und Filmwelt. Sie haben oft eine versteckte Botschaft, die noch heutzutage wichtig sein könnte. Eine weitere Idee wäre es zu überlegen, wie das Märchen in unsere jetzigen Welt stattgefunden hätte? In einer Welt voller Technologie, Sozialen Medien & Co.

Buchcover interpretieren

Suche dir ein Buchcover aus, dass dich wirklich anspricht. Du kannst ganz willkürlich auf Amazon oder in Buchhandlungen nach einem passenden Buchcover stöbern. Ganz unabhängig von der Handlung des eigentlichen Buches, betrachtest du das Cover und schreibst alles auf, was dir dazu einfällt. Welche Stimmung hat das Bild? Welche Geheimnisse besitzt es? Du bist komplett frei und kannst deine aufgeschriebenen Eindrücke danach in eine Geschichte verwandeln, die sich hinter dem Cover verbirgt.

Eigene Erfahrungen

Um eine besonders authentische Geschichte zu entwickeln, könntest du in deinen eigenen Erfahrungen nach Ideen suchen. Erinnerungen, die du mit einem starken Gefühl verbindest. Das kann sowohl positiv, aber auch negativ sein. Zum Bespiel: Eifersucht, Reue oder Verbundenheit. Der Vorteil ist, dass du das bestimmte Gefühl kennst und es auf deine Geschichte, Szene oder Figur übertragen kannst. Um Erinnerungen oder Gefühle zu wecken, helfen Fotos, Tagebucheinträge, Briefe oder Erzählungen über Ereignisse in deiner Kindheit. Du kannst diese Erinnerungen sammeln und sie in eine komplett neue Richtung lenken.

Netflix Serien neu zusammenwürfeln

Suche dir ganz zufällig zwei oder drei Serien des berühmten Streaming-Portals Netflix aus und notiere dir die wichtigsten Punkte der Handlungen. Diese steht meistens in der knappen Inhaltsangabe der Serie. Sobald du einige gesammelt hast, kannst du versuchen sie miteinander verknüpfen. Du musst nicht alles verwenden, nur das, was dich anspricht. Die Ursprungsidee sollte dabei nicht im Fokus stehen, sondern nur ein Ansporn sein, um weitere Ideen zu finden oder sie abzuändern. Wir möchten als Ergebnis keinen Ideen klauen, sondern neue erschaffen!

Die Wörterbuchmethode

Nimm dir ein Wörterbuch zur Hand und schlage es auf einer beliebigen Seite auf. Als nächsten Schritt schließt du deine Augen und tippst wahllos auf eine Stelle der Seite und schreibst dir das zufällig ausgewählte Wort auf. Den Prozess kannst du noch einige Male wiederholen. Natürlich kannst du auch die Seiten des Wörterbuches gezielt durchgehen und nur die Wörter aufschreiben, bei denen du hängen bleibst oder die dich ansprechen. Wenn du ein paar Wörter gesammelt hast, besteht schon die Möglichkeit, dass es eine ungefähre Richtung gibt, die man einschlagen kann. Die Wörter sind deine Anhaltspunkte und die Grundlage, um eine Idee zu entwickeln. Deine Aufgabe ist es die Wörter miteinander zu verknüpfen, damit eine Geschichte entstehen kann.

Was wäre wenn…?

Einer der erfolgreichsten Wege, um Buchideen zu suchen, ist sich diese eine Frage zu stellen: Was wäre wenn…? Sie zieht sich, wie ein roter Faden durch den kompletten Artikel! Ob es ein Märchen, eine Legende, eine eigene reale Erfahrung oder dein Lieblingsbuch ist. Die Idee schwirrt oft schon in deinem Kopf herum, aber vielleicht existiert sie schon oder ist noch nicht interessant genug. Dann kombiniere sie mit neuen Elementen, wechsele die Perspektive oder reise mit der Idee in eine andere Zeit. Vielleicht ergibt sich der Rest dann ganz von alleine. Stelle Fragen und recycele deine Idee! Inspirationen sind überall zu finden, nur manchmal verstecken sie sich!

Tipp:

Wenn du noch mehr Ideen und Anregungen erfahren möchtest, dann schau dir unbedingt dieses Video an.

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